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Wildschaden per Drohne

WildschĂ€den aus der Luft dokumentieren: SchadensflĂ€chen in Mais, Getreide und GrĂŒnland vermessen – mit Fotos und Karte als Grundlage fĂŒr die Schadensregulierung.

Wildschaden per Drohne – so funktioniert es

Wenn Schwarzwild durch den Mais zieht oder GrĂŒnland umbricht, sieht man vom Feldrand oft nur einen Bruchteil des Schadens. Aus der Luft wird das ganze Ausmaß sichtbar: Die Drohne erfasst Fraß- und TrittschĂ€den, Lager und umgebrochene FlĂ€chen vollstĂ€ndig – auch mitten im Bestand, wo man zu Fuß kaum hineinkommt.

Die SchadensflĂ€chen werden direkt am Controller eingezeichnet und in Quadratmetern und Hektar berechnet. Jedes Foto ist mit Position, Höhe und Blickrichtung verortet: Die Aufnahmen liegen maßstabsgetreu auf dem Luftbild, und die eingezeichneten FlĂ€chen lassen sich auf jedes Foto legen. So entsteht eine nachvollziehbare Dokumentation statt einer SchĂ€tzung nach Augenmaß.

Weil WildschĂ€den zeitnah gemeldet und begutachtet werden mĂŒssen, zĂ€hlt Tempo: Über CopterPro Connect findest du Piloten in deiner NĂ€he, die schnell vor Ort sind. Nach der Befliegung erhĂ€ltst du Karte, Fotos und FlĂ€chenangaben – als objektive Grundlage fĂŒr Landwirt, JagdpĂ€chter, Jagdgenossenschaft und WildschadensschĂ€tzer.

Typische Leistungen & AnwendungsfÀlle

Diese Leistungen decken die Piloten im Netzwerk fĂŒr Wildschaden ab – vom Einzeleinsatz bis zur wiederkehrenden Beauftragung.

  • Befliegung geschĂ€digter FlĂ€chen in Mais, Getreide, Raps und GrĂŒnland
  • Vermessung der SchadensflĂ€chen in Quadratmetern und Hektar
  • Georeferenzierte Fotos, maßstabsgetreu auf dem Luftbild
  • SchadensflĂ€chen auf den Drohnenfotos – nachvollziehbar fĂŒr alle Beteiligten
  • Wiederholungsbefliegung, um den Schadensverlauf zu dokumentieren
  • Übergabe von Karte, Fotos und FlĂ€chenliste fĂŒr die Schadensregulierung

HĂ€ufige Fragen

Wie genau ist die FlÀchenvermessung?

Die SchadensflÀchen werden auf dem Luftbild bzw. direkt am Controller eingezeichnet und aus den Koordinaten berechnet. Mit RTK-fÀhigen Drohnen liegt die Position im Zentimeterbereich; wie genau eine FlÀche erfasst ist, hÀngt vor allem davon ab, wie sorgfÀltig die Schadensgrenze eingezeichnet wird.

Ersetzt die Drohne den WildschadensschÀtzer?

Nein. Die Befliegung liefert eine objektive Dokumentation – Fotos, Karte und FlĂ€chen. Die Bewertung des Schadens bleibt Sache der Beteiligten bzw. des SchĂ€tzers; mit den Aufnahmen hat er aber eine belastbare Grundlage und muss nicht jede FlĂ€che selbst ablaufen.

Wann sollte geflogen werden?

Möglichst bald, nachdem der Schaden entdeckt wurde, und vor der Ernte – solange er im Bestand sichtbar ist. Schreitet der Schaden fort, lohnt eine zweite Befliegung, um den Verlauf zu dokumentieren.

Braucht es eine WĂ€rmebildkamera?

FĂŒr die Schadensdokumentation reicht eine Drohne mit guter Farbkamera. Eine WĂ€rmebildkamera hilft, wenn zusĂ€tzlich Wild im Bestand aufgespĂŒrt werden soll – etwa vor einer Erntejagd.

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